Pettersson & Findus

Morgen, Findus, wird's was geben


Ensemble

Henkes Juliane

Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn, ich hätt’ nicht viel zu tun,
ich legte täglich nur ein Ei und sonntags auch mal zwei.

Als ich zum ersten Mal gefragt wurde, ob ich gerne bei Pettersson und Findus mitspielen möchte, habe ich erstmal eine Weile nachdenken müssen, denn ich bin kein Huhn und hab von daher auch ein wenig mehr zu tun, als nur Eier legen.
Es haben mich aber dann dennoch mehrere Gründe dazu bewogen, mich in die Federn zu werfen:
Erstmal bin ich eigentlich ein Theaterfrischling und habe mir gedacht, dass mir dieses Stück doch eine gute Gelegenheit bietet, mehr Erfahrungen zu sammeln, mich in einigen kleinen Rollen auszuprobieren, neue Menschen kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam etwas Buntes und Lebendiges auf die Beine zu stellen.
Pettersson und Findus sind mir bereits seit einigen Jahren bekannt, und mich haben die Geschichten über den kleinen Kater und den alten Mann und die Bilder, in denen man immer wieder neue Sachen entdecken kann, von Anfang an begeistert.
Schlussendlich kommt hinzu, dass dieses Stück auch meinem seit Jahren ungebändigten Skandinavienfanatismus Genüge tut.

Darauf ein Omelette und einen Eierlikör - skål!

Bühnenakteur

Jost Meggie

Der Zauber von Weihnachten ...

Jeder von uns hat einige ganz besondere "weihnachtliche" Erinnerungen, die einem warm ums Herz werden lassen. Ich wünsche mir, dass dieses Stück bald zu einer weiteren schönen Erinnerung wird nicht nur für die Kinder.

Bühnenakteur ab der 6. Aufführung

Keifens Julia

Erinnert ihr euch noch an das Feuerwerk für den Fuchs? Die Spukachterbahn und das Pfefferhuhn? Die Geschichten vom schrulligen Tüftler Pettersson und seinem Freund, dem neugierigen Kater Findus, sind Teil meiner Kindheit. Zauberhafte Bilderbücher, die ich erst über die Zeichnungen und später über die Texte entdeckte.

Kindergeschichten gehören zu den Dingen, für die man nie zu alt wird. Daher sagte ich spontan zu, als Findus ein Huhn für Pettersson suchte. Als mir dann bewusst wurde, dass man Theater vor Publikum spielt, bekam ich die Flatter… Eieieieiei!

Ich wünsche euch allen viel Spaß!

Bühnenakteur ab der 6. Aufführung

Lentz Joseph

Nachdem ich in der Vergangenheit bei verschiedenen ostbelgischen Theatergruppen mitgewirkt hatte, bin ich nun das erste Mal bei „Theater ImPuls“ mit dabei. Ich freue mich auf meine Rolle als „Gustavsson“. Dieser tritt sporadisch bei seinem Nachbarn „Pettersson“ in Erscheinung, um den er sich zunehmend sorgt. Dabei tritt er aber immer wieder in ein neues Fettnäpfchen, so dass er am Ende selbst in eine „ziemlich peinliche“ Situation gerät.

Bühnenakteur

Mackels Nadinka

"Die Bühne scheint mir der Treffpunkt von Kunst und Leben zu sein."
Oscar Wilde

Ich spiele Theater, da ich es liebe, den einzelnen Charakteren des Buches Leben einzuhauchen und in ihren Charaktereigenschaften aufzugehen und selbst die größte Verrücktheit preiszugeben.

Bühnenakteur bis zur 5. Aufführung

Olivier Sophie

Es ist zehntausendmal besser, die Welt mit leuchtenden Kinderaugen zu sehen, als die grauen Wolken des Erwachsenenlebens zu bemängeln!

Ich spiele die Rolle des Findus, weil es mir Spaß macht, noch einmal klein und naiv zu sein. Findus plappert alles frei raus, wie es ihm gefällt und doch möchte er niemanden verletzen, sondern allen - und besonders seinem Freund Pettersson - eine Freude machen.

Ich möchte den Kindern eine Freude machen. Dafür habe ich mich dazu entschieden, in diesem Stück mitzuspielen.

Bühnenakteur

Orban Verena

Warum Theater? In eine Rolle zu schlüpfen, hat mir schon immer Freude bereitet; zudem mag ich die Herausforderung, mich in andere Charaktere hineinzuversetzen.

Erste Erfahrungen sammelte ich in der Sekundarschulzeit: parallel zur Deklamations- und Schauspielklasse der Musikakademie belegte ich an der Pater Damian Sekundarschule das Wahlfach Theater und spielte in "Das Kaffeehaus" eine der Hauptrollen. Später wirkte ich bei diversen Theaterprojekten in der DG mit. Ausdrucksvolles Sprechen und Vortragen von Gedichten und Texten konnte ich bei verschiedenen Gelegenheiten erproben, so im Rahmen von "Lesen hinterm Tresen", bei Gedichteabenden, ...

Das Theaterstück "Pettersson und Findus" hat mich deshalb angesprochen, weil es ein Kinderstück ist und weil das Textheft voller Witz und pointierter Details steckt. Viel Kreativität, Mühe und Engagement aller Beteiligten waren vonnöten, um dieses Stück auf die Beine zu stellen. In Eigenarbeit sind Textheft, Lieder, Kostüme und Requisiten entstanden, alles mit Liebe zum Detail und so getreu wie möglich nach der Vorlage von Sven Nordqvist.

Bühnenakteur bis zur 5. Aufführung

Roth Rebecca

Als ich gefragt wurde, ob ich bei Pettersson und Findus mitspielen möchte, war ich sofort Feuer und Flamme. Zum einen, weil ich selbst Theaterstücke liebe und schon immer in einem mitwirken wollte. Und zum anderen, weil Pettersson und Findus Kult sind; sie begeistern schon seit Jahren viele Kinder und Erwachsene. Vor allem aber möchte ich Kindern Theater näher bringen, ihr Interesse an dieser Welt wecken.

Bühnenakteur

Roth Roger

Von Phantasie beflügelt

Kinder lieben es, Geschichten vorgelesen zu bekommen.
Wer, wie ich, noch kleine Kinder hat, tut also gut daran, diesem Bedürfnis der Kinder täglich Zeit zu widmen. Vorlesen und Erzählen machen Lust auf Sprache. Während ein Kind gespannt den Geschichten lauscht, wird es immer mehr mit Sprache vertraut, lernt neue Wörter und Ausdrücke, nimmt sie in seinen Wortschatz auf und prägt sich Satzmuster ein. Ganz nebenbei profitieren davon noch die Konzentrationsfähigkeit, das Vorstellungsvermögen und das Gedächtnis. Abgesehen von der Förderung des sprachlichen Ausdrucks erlebt das Kind beim Vorlesen und Erzählen und dem damit verbundenen gemütlichen Kuscheln Momente der Ruhe, Geborgenheit und Nähe.

Gerade vor dem Schlafengehen ist dies eine gute Art, den Tag langsam ausklingen zu lassen. Wer jedoch ein solches Abendritual lebt, benötigt eine Menge kindgerechter Bücher. Zum Glück gibt es hierfür die öffentlichen Bibliotheken mit ihrem breitgefächerten Repertoire. Und so kam es eigentlich wie von selbst, dass ich irgendwann auf die Geschichten rund um „Pettersson und Findus“ stieß.
Während das Fernsehen schon die Bilder vorgibt, lässt das Vorlesen Raum für die eigene Vorstellungskraft. Besonders die Pettersson-und-Findus-Bücher sind hierfür ideal geeignet. Liebevoll erzählte witzige Geschichten, illustriert mit herrlichen Wimmelbildern beflügeln die Phantasie - und das nicht nur bei Kindern.
Schon bei der ersten Lektüre der Bücher sah ich „Pettersson und Findus“ auf der Theaterbühne stehen. Und so begann ein langwieriger und zeitintensiver aber auch spannender und kreativer Prozess zur Entstehung einer Bühnenversion.

Angereichert mit zahlreichen eigenen Ideen ist am Ende ein humorvolles und dynamisches Kinderstück mit viel Wortwitz und Situationskomik sowie einem hohen Wiedererkennungswert zum Buch entstanden. Aber sowohl Kinder als auch Erwachsene dürften sich gleichermaßen in den zahlreichen Alltagssituationen - vielleicht auch mal augenzwinkernd ertappt - wiederfinden.

Wir wünschen euch - liebe Zuschauer - viel Spaß beim Erleben des Theaterstückes und freuen uns auf eure Reaktionen, ganz besonders natürlich auch auf die der Kinder.

Gesamtleitung und Regie

Schmitz Alain

Technik

Solheid Alain

Wie Oscar Wilde einst sagte: "Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben." Diese einfachen Worte umschreiben gut, warum ich heute hier vor euch auftreten werde. Doch aufgepasst, von jenem Schreiberling stammt auch das Folgende: "Das Stück war ein großer Erfolg. Nur das Publikum ist durchgefallen." In diesem Sinne, wünsche ich euch viel Spaß bei unserer Aufführung!

Bühnenakteur